Treffen im Haus der Demokratie

Wir danken der Kolumbianität für ihre Beiträge beim Aufbau des nationalen Entwicklungsplans. Es geht um die Ausübung der politischen und bürgerlichen Rechte. Dank der Initiative und Organisation der Bürgerschaft und der Zivilgesellschaft in Deutschland werden die verbindlichen regionalen Dialoge in Deutschland auf bimodale Weise fortgesetzt, die von der -InternationalCurul- der Kanzlerschaft Col begleitet werden. Wir danken dem kolumbianischen Konsulat in Berlin.Wir danken Fr. Karmen Ramírez Boscán Sie ist feministische Aktivistin , Verteidigerin der Menschenrechte und der Umwelt , kolumbianische Politikerin der Partei Colombia Humana und Anführerin des Volkes der Wayú . Sie wurde bei den Parlamentswahlen 2022 im Rahmen der als Historischer Pakt bekannten Koalition von Kolumbianern im Ausland als Vertreterin in die Kammer gewählt. 
  • Haus der Demokratie und Menschenrechte Greifswalder Strasse 4 10405 Berlin
  • Sonntag, 16. Oktober
Diese offene und verbindliche Bürgerbeteiligung ist ein Mandat der nationalen Regierung, die Vision und Bedürfnisse der Zivilgesellschaft in den *Nationalen Entwicklungsplan* PND mit einzubeziehen, welcher die Handlungen der Regierung für die nächsten 4 Jahre bedeutsam leiten wird. Wir danken der organisierten kolumbianischen Gemeinde in Berlin, dass sie uns aufgerufen hat, an dieser überaus wichtigen Konferenz teilzunehmen. Wir sprachen uns für eine deutliche Umsetzung des Übereinkommens des Europarates zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt (Istanbul Konvention) und für Verbesserungen im Bereich des Kindschaftsrechts bzw. familiengerichtlicher Verfahren im Kontext häuslicher Gewalt im Bezug auf das Sorge und Umgangsrecht aus. Denn es gibt anhaltende Sicherheitsbedenken für Frauen und Kinder in Kontext des familiengerichtlichen Verfahrens. Fraue und KInder welche,  ungeheure Formen sexueller oder geschlechtsspezifischer Gewalt erfahren haben und diese Erfahrungen mit Hilfe von fachlicher Beratungen und Unterstützungen mangels diesem Kontext nicht verabeiten können,  um somit Ihren Genesungsprozess einzuleiten. Wir kritisierten einschließlich die nach COCHEM geführte Nichtdurchsetzung von Schutzanordnungen in diesen gerichtlichen Familienprozessen gegen missbräuchliche Ehepartner, Das Screening auf Schwachstellen und die Überweisung an spezialisierte Unterstützungsdienste müssen verstärkt werden und Teil standardisierter Protokolle zur Verhütung und zum Schutz vor geschlechtsspezifischer Gewalt sein. Es mus dafür sorge getragen werden,dass die Ausübung eines Besuchs- oder Sorgerechts nach häuslicher Gewalt nicht die Rechte und die Sicherheit des Opfers oder der Kinder gefährden, wie dies in Artikel 31 des Istanbuler Übereinkommens gefordert wird. Bei der Entscheidung über das Sorgerecht und den Besuch von Kindern,einschließlich juristischer Fachkräfte und Kinderbeauftragter,ist eine stärkere Anerkennung der negativen Auswirkungen von Gewalterfahrungen zwischen den Elternteilen erforderlich. Das Bewusstsein für die Machtungleichgewichte in Beziehungen,die durch Gewalt beeinträchtigt werden und deren Folgeabschätzungen muss dringend erhöht werden.Um sicherstellen zu können, dass Scheidungsregelungen oder Mediation nicht die Sicherheit gefährden.In familiengerichtlichen Verfahren, müssen einstweiligen Verfügungen berücksichtigt werden um das Recht von Frauen,die Opfer häuslicher Gewalt und ihrer Kinder auf Sicherheit zu schützen, u. a. indem Kindern die Möglichkeit gegeben wird, von der Dauer der Schutzanordnungen dieses Rechtsmittels zu provitieren und ein klares Verbot des Kontakts zwischen dem missbräuchlichen Elternteil und dem Kind ausgesprochen und überhaupt anerkannt wird. Diese Verfügbarkeit einer ganzheitlichen und landesweiten Unterstützung für Kinder, die ebenfalls Zeugen einer der unter das Übereinkommen von Istanbul fallenden Formen von Gewalt gegen Frauen geworden sind, ist zu verbessern. Im Internationalen Kontext muss allen Frauen in Deutschland unabhängig von der Art des Aufenthaltstitels ihres missbräuchlichen Partners die Möglichkeit gegeben werden einen eigenständigen Aufenthaltstitel zu beantragen um so im Ausland zwangsverheirateten Frauen und Mädchen die Ausübung ihres Rückkehrrechts zu ermöglichen . Es wäre hier wünschenswert innerhalb den Behörden mehr Transparenz zu schaffen um bundesweit einheitliche Verfahrens - und Kriterienleitlinien für die Identifizierung von Opfern geschlechtsspezifischer Gewalt sowie eine angemessene Ausbildung der befassten Fachkräfte in einem gerichtlichen Familienprozess zu ermöglichen. 

Die Beiträge, die sich aus diesem Treffen ergaben, werden an die *Nationale Planungsabteilung* DNP übergeben.
Link : https://fb.watch/geYI4avBUX/   
Link : https://www.wayunkerra.com/?fbclid=IwAR3kwqo4FdWlU7QUgm1rnZSdsbM0uvyZnUe6yG-jHh_cGcLB7LWoURb2mN8

4 Gedanken zu „Treffen im Haus der Demokratie

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